Sonntag, 18. Juli 2010

A5 mit Verleihung des thomaswechspreis eröffnet


Landunter auf dem Gelände der ehemaligen Kammgarnspinnerei: es regnet in Strömen. Doch wir sitzen erfreulicherweise im Trockenen (aber nicht auf dem Trockenen). In der wunderbaren Hauptlocation der A5, der Alten Schmiede, begrüßten Werner Eberle und Roman Adrianowytsch, die Vorsitzenden des BDA Kreisverbandes, ihre zahlreich zur Eröffnung der Fünften Architekturwoche erschienenen Gäste. Es waren vornehmlich die Architekten gekommen, weniger die architekturinteressierten Bürger der Stadt – kein Wunder, schließlich wurde ein Architekturpreis verliehen. Oberbürgermeister Kurt Gribl sprach in seinem Grußwort wie erwartet über die etwas verfahrene Situation rund um Kö & Co; sagte aber deutlich, dass auch schier endlose Diskussionen irgendwann zu Entscheidungen und Taten führen müssen. Aha. Das alles wird in der kommenden Woche noch thematisiert werden.

Hauptpunkt des Abends war jedoch die Verleihung des thomaswechspreises 2010 für Architektur aus der Region. Zehn der eingereichten Bauprojekte wurden prämiert, drei erhielten einen Preis. Jurymitglied Jakob Oberpriller stellte diese 13 Bauten ausführlich vor. Hubert Jocham und das Büro SoHo Architektur wurden für ihr Wohnhaus in Lautrach ausgezeichnet. Architekt Marco Hippmann und die Bauherren Patricia und Peter Nikodem erhielten einen Preis für den Um- und Ausbau eines Wohnhauses aus den 60er Jahren. Die dritte Plakette ging an einen Gewerbebau: Die Firma Fensterbau Feuerstein ließ ihr bestehendes Produktionsgebäude erweitern. Gebaut von Architekten.3P. Sämtliche 38 eingereichten Projekte sind in einer umfangreichen Broschüre beschrieben.

Viel Beifall, Blumen. Für jeden Bauherrn eine schön gestaltete Plakette, die am preisgekrönten Gebäude angebracht werden kann. Außerdem gab es für jeden noch einen Stuhl „Vegetal“ in weiß. Ende des offiziellen Teils. Party. Gelungener Startabend.

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